Was hat ein Autokauf mit der Sense zu tun?

Sensen  •  Erlebnis  •  Freiheit  •  Slow-down

Was hat ein Autokauf mit der Sense zu tun? Eine Geschichte über Motorschaden, Autowerbung, ein frühes Morgen auf der Wiese – und die Überraschung, die dabei wartete.

230.000 km und dann: der Schock

Nach 17 Jahren und 230.000 km fällt die Pumpe-Düse am Motor aus – und die Reparatur lohnt sich nicht mehr. Was für ein Schock. Ich liebe mein Auto, das Autofahren, besonders mit diesem Turbo-Diesel.

Vielleicht repariert der Schrotthändler das alte Auto wieder und es kann in anderen Ländern noch mal 200.000 km fahren. Dann stelle ich mir vor, wie mein Auto nun in Rente ist – und es noch ein Auto-Leben nach der gemeinsamen Zeit hat. Eine tröstliche Vorstellung.

Das Autohaus – eine andere Welt

So trete ich mit gemischten Gefühlen in ein Autohaus – und komme in eine ganz andere Welt. Der Duft von Freiheit, Größe, Weite, Leichtigkeit, Erhabenheit liegt in der Luft. Reinsitzen, ein noch unschuldiges Cockpit befühlen, sich wohlfühlen – und natürlich sich vorstellen, welche Touren, welche Weiten gemeinsam erfahren werden können.

Mit dem Fokus auf Autokauf fällt mir überall in der Stadt plötzlich die Autowerbung auf. In mir steigen Sehnsuchts-Gefühle hoch: Fahrten am Meer entlang, Offroad-Touren, Abenteuer, Erleben, raus aus dem Alltag, rein ins Vergnügen, in die Freiheit.

Ernüchterung, als ich wieder auf mein Fahrrad steige und durchschwitzt endlich daheim ankomme.

Frühmorgens auf der Wiese – und dann die Überraschung

Und dann kam der Tag, als ich auf der Wiese stand: allein, sehr früh morgens. In einer Stunde beginnt mein Sensenkurs. Ich begrüße die Wiese mit meinem Ritual und mähe die erste Zeile als Orientierungslinie.

Plötzlich dieses Freiheits-Gefühl beim Sensen – das Gefühl des Eins-Seins mit der Natur, der frische Duft des geschnittenen Grases, diese Weite, dieses: nur die Wiese, die Sense und ich. Wir drei – ein Team.Diese Stille, dieses Ja zum Leben, Ja zum Erleben, neue Wege erkunden –

Das ist wie in der Auto-Werbung.

Da begriff ich: Diese Gefühle, diese tiefe Einigkeit mit dem, was uns umgibt, dieses Einssein mit der Natur – genau das möchte ich in meinen Sensenkursen erlebbar machen.

Ich wusste nicht, wie ich das vermitteln kann. Ich wusste nur, dass ich genau diese Gefühle spüre – und sie vermitteln möchte. In der Hoffnung, dass sie aufgenommen und verstanden werden.

Freiheit Weite Wiese

Gefühle von Freiheit und Weite

Was Autowerbung und Sensenmähen gemeinsam haben

WAS BEIDE VERKAUFEN – UND WAS DAS SENSEN WIRKLICH LIEFERT

Autowerbung verspricht Sensenmähen liefert
Freiheit Freiheit – echt, still, geerdet
Weite Weite des Himmels über der Wiese
Abenteuer Das Abenteuer des ersten Mähschwungs
Einssein Einssein mit Wiese, Sense, Atem
Raus aus dem Alltag Slow-down – und ankommen

Der Unterschied: Die Autowerbung verkauft ein Versprechen. Das Sensenmähen erfüllt es. Ohne Benzin, ohne Lärm, ohne Monatsleasingrate.

Der Zauber am Ende des Kurstages

Als mittags der Sensenkurs zu seinem Ende kam, lag ein Zauber in der Luft. Wir fühlten uns alle seltsam verbunden – so einig, stimmig in sich, in Frieden mit sich selbst. Dieses Mäh-Erlebnis hatte uns alle berührt.

Wir genossen den Abbau der Sense, das Säubern des Blattes, das Leeren des Kumpfes – erfüllt mit Dankbarkeit. Auch beim Abschiednehmen ließ sich jeder seine Zeit und tauchte langsam auf, um hinein in das Auto zu steigen und langsam in die eigene Alltags-Wirklichkeit zu fahren.

Dieser Zauber lässt sich nicht erzwingen. Man kann ihn nur ermöglichen – indem man den Rahmen schafft, in dem er entstehen kann. Das ist es, was ich in jedem Kurs anstrebe.

der Zauber der Freiheit - ein Gefühl wie beim Autofahren

der Zauber der Freiheit – ein Gefühl wie beim Autofahren

Verstand und Gefühl – beides braucht seinen Platz

Es hat sich wieder mein Kopf-Verstand dazwischengedrängt – und daher kam dieses Gefühl im Folgekurs nicht mehr hoch. Manchmal ist der Verstand ein schlechter Gast beim Sensen. Er plant, strukturiert, bewertet – und nimmt dabei den Raum weg, in dem das Erleben geschieht.

Doch langsam entwickelt sich in mir eine neue Art von Kurs – eine, bei der der Verstand gerne in der Struktur helfen darf. Im Vermitteln, in den Inhalten aber: da lausche ich dem Gefühl in mir. Es wird Mut brauchen. Doch es ist es mir wert.

Lord Henry – das neue Auto und der Slow-down

Inzwischen habe ich ein anderes Auto – und offen gesagt: ich liebe es genauso. Es ist kein Turbo mehr, und ich genieße den Slow-down. Dafür hat es Platz – so herrlich viel Platz für mein Sensen-Dengelmaterial.

Endlich kein Basteln beim Einpacken, kein Stapeln, kein Umräumen. Mein Lord Henry ist ideal für mein Unterrichtsmaterial. Ein Auto als Werkzeug – nicht als Sehnsuchtsobjekt.

Und diese Auto-Veränderung gibt mir die Zuversicht: Auch beim Sensen darf ich neuen Raum schaffen – für neuartige Erlebnisse mit der Sense, neue Gefühle im Team Wiese-Sense-Mäher.

„Ein Auto-Blick für einen Augenblick – und der Blick hat mich verändert.“

Edda Ryser, die Sensenlehrerin

Farbigkeit wie beim Autokauf

Farbigkeit wie beim Autokauf

Häufige Fragen zum Sensenmähen als Erlebnis (FAQ)

Was hat ein Autokauf mit dem Sensenmähen zu tun?

Beide verkaufen dasselbe Gefühl: Freiheit, Weite, Einssein. Edda Ryser entdeckte beim frühmorgendlichen Sensen dasselbe Freiheitsgefühl wie in der Autowerbung – nur echter, stiller und tiefer.

Was fühlt man beim Sensenmähen?

Freiheit, Stille und Einssein mit der Natur. Der frische Duft des geschnittenen Grases, der Rhythmus des Schwungs, die Weite der Wiese – viele beschreiben es als einen fast meditativen Zustand.

Was ist Slow-down beim Sensenmähen?

Bewusst entschleunigen, im Rhythmus der Wiese ankommen, loslassen was nicht wichtig ist. Die Sense zwingt zur Langsamkeit – und diese Langsamkeit ist ein Gewinn, kein Verlust.

Was passiert nach einem Sensenkurs?

Viele Teilnehmer beschreiben ein Gefühl von Verbundenheit, innerer Stimmigkeit und Frieden. Das gemeinsame Erleben auf der Wiese hinterlässt einen stillen Zauber.

Möchtest du das Sensenmähen erleben?

Wer Lust hat, sich auf ein Sensen-Erlebnis einzulassen – das Freiheitsgefühl, den Zauber, das Slow-down –, der möge sich zu einem Sensenkurs anmelden. Von Waiblingen bis hin zu deiner Wiese.

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