Was für Gänsehaut-Sensen-Feelings!
Sensen • Wissenswertes • Naturerlebnis • Kurs
Sensen-Feelings. Woh, war das ein Erlebnis. Ein Kurstag, der mich selbst überrascht hat. Über Mut, Rituale, einen Samenfaden im Wind – und Gänsehaut.
Der Mut, sich zu zeigen
Ermutigt durch eine frühere Kursteilnehmerin, die schlicht eine Stunde zu früh zum Kurs erschienen ist, habe ich mich mutig Veränderungen gestellt. Denn lieber praktiziere ich meine Natur-Rituale, mein Sprechen mit den Pflanzen, meine Wahrnehmung im Stillen für mich allein. Da bin ich nur für mich, bin der Natur verbunden, bin weder verletzbar noch anprangerbar …
Die Zeiten scheinen sich geändert zu haben, denn sie meinte:
„Unbedingt mit den anderen zelebrieren – du wirst sehen, du bist damit nicht allein! Wir haben heute doch schon damit begonnen!“
Also: eine Portion Mut noch eingepackt. Und nach der Begrüßung der Teilnehmenden habe ich mein Sensen-Kurs-Ritual mit allen vollzogen.
Das Ritual auf der Wiese
Für meinen Dank an die Wiese, ihre Bereitschaft, sich mähen zu lassen – für ein gesundes, verletzungsfreies, sensenbegeisterndes Mähen gebeten, für eine gute Zusammenarbeit der Naturwesen mit uns Menschenwesen gedankt und um Führung gebeten.
Denn: Die Natur ist viel weiser, stärker, intelligenter als wir Menschen. Die Natur braucht uns Menschen nicht – doch wir brauchen die Natur.
Mit solchen Gedanken schmückte ich im Beisein der Teilnehmer eine Stelle am Rand der Wiese – die wie ein Altar gewirkt hat – mit Blumen und einem Stückchen Schokolade. Und ich sah, spürte und hörte, wie die Teilnehmer dankbar für dieses Ritual waren.
„Ich bekam Gänsehaut.“
Was ist das Kurs-Ritual? Es ist kein Programm, keine Pflicht. Es ist eine Einladung anzukommen – aus dem Alltag, aus dem Kopf, in die Wiese. Es ist der Moment, in dem aus einer Gruppe von Fremden eine Gemeinschaft wird.
Der Samenfaden im Wind
Dann begann der Sensenkurs mit der Theorie rund um das Werkzeug. In dieser Zeit weckte immer wieder ein luftiger Ball aus Samen mit ihren langen braunen Fäden unsere Aufmerksamkeit – der zwischen uns vom Wind sich hin und her treiben ließ. Einige lachten.
Und so bekam dieses lustige, spielerische, freche, für uns unsichtbare Naturwesen mal die Aufmerksamkeit aller – und von mir ein dankendes Kopfnicken. Auch die Natur schaut zu. Sie schickt ihre Boten. Man muss nur hinsehen.
Was die Teilnehmenden bewegt
Nach der Motivation der Teilnehmer gefragt, kamen Bedürfnisse nach Freiheit und Unabhängigkeit hoch: Sensenmähen ist frei von Batterie, Strom, Akku, Sprit, Krach – und lässt sich auch bei sanftem Regen und auch sonntags anwenden.
Ein Teilnehmer ergänzte sogar: auch vom Sportstudio – ist das Mähen doch wie eine Massage der Wirbel, der Schulter, des Nackens.
WAS TEILNEHMENDE IN DIESEM KURS ERLEBT HABEN
- Freiheit – von Strom, Akku, Lärm und Verpflichtung
- Verbundenheit – mit der Wiese, der Gruppe, der Natur
- Harmonie – im Miteinander, im Rhythmus, im Schwingen
- Körperliches Wohlbefinden – Rückenmassage, Atemtiefe, Bewegungsfreude
- Staunen – über das eigene Können nach kurzer Zeit
Der Kurs selbst – wie verzaubert
Der Kurs selbst war wie verzaubert. Es war so eine Harmonie, ein Miteinander, ein selbstverständliches Tauschen der Sensenblätter – mal ein zarter Hinweis, die einen wollten die Technik sauber lernen, die anderen wollten das mähditative Element beim gleichmäßigen Schwingen erleben.
Nach dem Zusammenrechen auf eine Zeile haben wir einfach geklatscht – der Wiese gedankt, den tollen Leuten, der Sense, dem Wissen. Es war Gänsehaut-Feeling.
Als dann nach dem Sensenkurs mir Teilnehmer noch beim Einpacken halfen, beim Aufbau des Dengelkurses und später auch wieder beim Abbau – da bekam nicht nur ich das Gefühl des Miteinanders, der Dankbarkeit, der Verbundenheit.

Die Dreiheit Mäher – Sense – Wiese
Das bewusste, schnittweise Gehen, dieses Gefühl, sich mit der Erde zu verwurzeln, diese Verbundenheit zum Ursprung – back to the roots – das ist in diesem Kurs sichtbar geworden.
Jeder Teilnehmer hat die für sich beste Kombination aus Worb, Griffeinstellung und Sensenblatt gefunden – so dass die Dreiheit Mäher-Sense-Wiese gelebt werden kann. Ein fließender, meditativer Mährhythmus – der sich anfühlt wie ein langer Atemzug.
Die Rückmeldungen am nächsten Tag haben mir Mut gemacht und mich bestärkt, diesen Weg weiter zu gehen und zu vertiefen.
Woh. Es kamen Gefühle auf: Sensen-Feelings.
Häufige Fragen zum Sensenkurs als Naturerlebnis (FAQ)
Was passiert bei einem Sensenkurs von Edda Ryser?
Neben der Technik gibt es ein Natur-Ritual, bewusstes Ankommen, Gemeinschaft und das mähditative® Element beim gleichmäßigen Schwingen. Kurs und Erlebnis in einem.
Was ist das Sensen-Gefühl?
Verbundenheit, Freiheit und Stille beim Sensenmähen. Freiheit von Strom und Lärm. Verbundenheit mit der Wiese, dem Rhythmus, der Natur. Eine Art Mähditation.
Was bedeutet die Dreiheit Mäher-Sense-Wiese?
Das Zusammenspiel von Mensch, Werkzeug und Natur. Wenn alle drei perfekt abgestimmt sind – Körper, Sense und Gelände – entsteht ein fließender, meditativer Mährhythmus.
Warum bietet Edda Ryser Naturrituale im Sensenkurs an?
Weil Sensenmähen mehr ist als Technik. Ein Ritual hilft, anzukommen und die Verbundenheit mit der Wiese zu spüren. Viele Teilnehmer sagen: das war der tiefste Moment des Kurses.
Bist du dabei?
Möchtest auch du an Sensenkursen teilnehmen, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch die bewusste Verbindung zur Natur fördern? Dann freue ich mich auf deine Kontaktaufnahme – von Waiblingen bis hin zu deiner Wiese
→ Sensenkurs: https://die-sensenlehrerin.de/kurse/sensen/
→ Kontakt: https://die-sensenlehrerin.de/kontakt/










